Unsere Geschichte

Das Walsumer Gebiet ist seit Urzeiten besiedelt. Hiervon zeugen zahlreiche Bodenfunde. Urnenfelder der Bronzezeit und Reste einer germanischen Bauernsiedlung des 2. nachchristlichen Jahrhunderts. Ein großes Gräberfeld der fränkischen Zeit wurde bei der Anlage des Walsumer Zechenhafens 1934 aufgedeckt. Aus dieser fränkischen Zeit, also aus dem 7./8. Jahrhundert n. Chr. stammt auch der Name Walsum, der schriftlich allerdings erst im 12. Jahrhundert in den Formen Walsheim, Walshem oder Walsem überliefert ist, die die alte und charakteristische Endung auf die Silbe -heim noch deutlich erkennen lassen. (Quelle: www.walsum.de)
Unsere Kolpingsfamilie wurde im Jahre 1921 gegründet.

Sie gehört zur Pfarrgemeinde St. Josef in Aldenrade. Infolge Abteufens der Schachtanlage „Walsum“ (später Rhein III/IV und Rhein I/II) zwischen 1888 und 1894 bzw. 1909 und 1913 wurde die Provinzialstraße im Horster Bruch nördlich des Dorfkerns von Aldenrade bevorzugtes Wohngebiet. Ein Kirchbauverein konstituierte sich 1907. Unter Einschluss von Wehofen wurde Aldenrade 1910 von Walsum St. Dionysius abgetrennt und als Pfarrektorat seelsorglich verselbständigt.

Seit diesem Zeitpunkt fand in dem als Notkirche ausgebauten Festsaal der Gastwirtschaft Buhrmann (später Güllekes-Saal) Gottesdienst statt. Die Pfarrerhebung erfolgte 1915. Abgepfarrt wurden Walsum (Wehofen) St. Juliana (1920), Walsum (Vierlinden) St. Elisabeth (1928) und Walsum (Aldenrade) St. Ludgerus (1957). Im Jahre 2001 schlossen sich die Pfarren St. Josef Aldenrade, St. Juliana Wehofen und St. Ludgerus zu einer Seelsorgeeinheit zusammen. (Quelle: Zentralrendantur Dinslaken www.zr-din.de)

Am 6. Dezember 2009 begingen mehr als 90 Mitglieder den letzten Kolpinggedenktag in unserem damaligen Kolpingheim. Es war ein Abschied mit Wehmut.

Umso mehr hat es uns gefreut, dass das neue Pfarrheim in der Gemeinde St. Josef, das im Oktober 2016 eröffnet wurde, den Namen Adolph-Kolping-Haus trägt.